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Sonntag, 19. April 2009
19.04.09 Uterga nach Estella....faengt er an zu schwaecheln?
raffaelo3, 19:58h
Hallo und Hola
So, es geht gleich weiter. Heute in der Frueh haben wir mal alle so richtig ausgeschlafen. Wir sind erst um 7 Uhr aufgestanden. Immerhin ist Sonntag, der Tag des Herren. Grins
Da unsere Herberge, sprich das Restaurant, noch nicht auf hatte, mache ich mich alsbald auf den Weg.
Das Wetter ist gut und es ist nicht ganz so kalt, wie gestern morgen. Die Sonne scheint und ich geniesse es, in den Morgen zu laufen. Die Gerueche, die Voegel, einfach die ganze Natur. So etwas faengt man beim Autofahren oder mit anderen Verkehrsmitteln nicht ein. Ehrlich.
Eigentlich moechte ich in eine Kirche gehen. Doch in den ersten 3 Orten - geschlossen! seufz
Dann mache ich auf einer Anhoehe (Obanos) meine Fruehstueckspause. Wunderbarer Ausblick. Dann lese ich im Pilgerfuehrer, dass es um 9 Uhr eine Messe in Puenta de la Reina gibt. Also fange ich doch wieder an zu "rennen". Allerdings kann ich in der Ferne diesen Ort schon sehen. Ich komme ein bisschen zu spaet, aber ich feiere einen Gottesdienst mit. Freue mich.
Die Kirchen sind hier genau so voll (oder leer) wie bei uns. Ich bin ueberrascht. Dachte, die Spanier sind da noch ein bisschen glaeubiger. Na ja. Jedenfalls hat dieser Ort eine Wunderschoene Kirche mit Prachtvollen Altaeren.
Und wen treffe ich dort. Cemi (Spitzname, eigentlich heisst er Jose). Einer meiner beiden Marathon Pilgern. Ich freue mich total. Heute habe ich auch gar keine Lust, alleine zu laufen.
Er ist auch ein bisschen geschaedigt, hat 2 Blasen an der Verse, und so lassen wir es langsamer angehen. Das Wetter ist heute nicht so gut, wie gestern, aber gut zum laufen. So gehen wir wieder gemeinsam unseres Weges.
Es heisst immer, dass man in der Regel die Leute, mit denen man den Camino angefangen hat, immer wieder trifft. Ich dachte, Cemi waere schon weit voraus.
In Puente de la Reina treffen sich die beiden Pilgerwege, der Aragonesische Weg (den ich nicht gelaufen bin) und der Navarrische Weg.
Puente de la Reina hat seinen Namen wegen der nachfolgenden Bruecke:

Nun ja, jetzt sind wir wieder auf dem Weg. Heute fange ich auch ein bisschen an zu leiden. Habe wohl noch keine Blasen oder aehnliches, aber mir tut die Schulter weh (irgendjemand hat mir heute Nacht wohl Steine in den Rucksack gesteckt) und auch meine Fuesse bereiten mir Kummer. Es ist zwar alles in Ordnung, aber sie tun halt ziemlich weh. Macht aber auch nichts. Andere Wehwechen, die ich in Frankfurt noch hatte, sind damit voellig weg. Das hat auch was fuer sich. Grins
Es passiert heute nich zu viel.
Ich finde es spannend, wie sich von Tag zu Tag die Landschaft veraendert, der Sand eine andere Farbe bekommt, die Vegetation anders wird usw.
Vor 2 Tagen noch hat alles ausgesehen, als wenn Du durch den Odenwald oder Schwarzwald gehst. Heute sieht es schon ziemlich spanisch aus.
Seht selbst

Wir gehen heute ein Stueck Weg, der wohl schon ziemlich alt sein muss. Aelter noch als manches Pflaster. Beeindruckend, was die frueher schon alles gebaut und gemacht haben.
Ich bin richtig froh, heute nicht alleine laufen zu muessen. Gegen 14.30 Uhr kommen wir dann, beide ziemlich fertig, in Estella an. Durch Zufall (nein, es gibt keinen Zufall - es hat alles einen hoeheren Sinn) Finden wir eine kirchliche Herberge. Total nett und sauber. Das sollte auch wieder so sein.
Nun ja, jetzt sitze ich schon fast 2 Stunden an meinem Bericht fuer die letzten beiden Tage und das Nachtragen der Bilder. Nein, das ist kein Stress. Ich mache es gerne fuer Euch.
Jetzt habe ich aber trotzdem keine Lust mehr. Gehen gleich Essen. Habe mal wieder Hunger :-))
Die Fuesse sind auch schon wieder ganz angenehm und die Schulter tut auch schon nicht mehr weh.
Morgen kommt der vorerst letzte groessere Anstieg (glaube ich). Auch den schaffen wir.
Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.
Buon Camino
Thomas

So, es geht gleich weiter. Heute in der Frueh haben wir mal alle so richtig ausgeschlafen. Wir sind erst um 7 Uhr aufgestanden. Immerhin ist Sonntag, der Tag des Herren. Grins
Da unsere Herberge, sprich das Restaurant, noch nicht auf hatte, mache ich mich alsbald auf den Weg.
Das Wetter ist gut und es ist nicht ganz so kalt, wie gestern morgen. Die Sonne scheint und ich geniesse es, in den Morgen zu laufen. Die Gerueche, die Voegel, einfach die ganze Natur. So etwas faengt man beim Autofahren oder mit anderen Verkehrsmitteln nicht ein. Ehrlich.
Eigentlich moechte ich in eine Kirche gehen. Doch in den ersten 3 Orten - geschlossen! seufz
Dann mache ich auf einer Anhoehe (Obanos) meine Fruehstueckspause. Wunderbarer Ausblick. Dann lese ich im Pilgerfuehrer, dass es um 9 Uhr eine Messe in Puenta de la Reina gibt. Also fange ich doch wieder an zu "rennen". Allerdings kann ich in der Ferne diesen Ort schon sehen. Ich komme ein bisschen zu spaet, aber ich feiere einen Gottesdienst mit. Freue mich.
Die Kirchen sind hier genau so voll (oder leer) wie bei uns. Ich bin ueberrascht. Dachte, die Spanier sind da noch ein bisschen glaeubiger. Na ja. Jedenfalls hat dieser Ort eine Wunderschoene Kirche mit Prachtvollen Altaeren.
Und wen treffe ich dort. Cemi (Spitzname, eigentlich heisst er Jose). Einer meiner beiden Marathon Pilgern. Ich freue mich total. Heute habe ich auch gar keine Lust, alleine zu laufen.
Er ist auch ein bisschen geschaedigt, hat 2 Blasen an der Verse, und so lassen wir es langsamer angehen. Das Wetter ist heute nicht so gut, wie gestern, aber gut zum laufen. So gehen wir wieder gemeinsam unseres Weges.
Es heisst immer, dass man in der Regel die Leute, mit denen man den Camino angefangen hat, immer wieder trifft. Ich dachte, Cemi waere schon weit voraus.
In Puente de la Reina treffen sich die beiden Pilgerwege, der Aragonesische Weg (den ich nicht gelaufen bin) und der Navarrische Weg.
Puente de la Reina hat seinen Namen wegen der nachfolgenden Bruecke:

Nun ja, jetzt sind wir wieder auf dem Weg. Heute fange ich auch ein bisschen an zu leiden. Habe wohl noch keine Blasen oder aehnliches, aber mir tut die Schulter weh (irgendjemand hat mir heute Nacht wohl Steine in den Rucksack gesteckt) und auch meine Fuesse bereiten mir Kummer. Es ist zwar alles in Ordnung, aber sie tun halt ziemlich weh. Macht aber auch nichts. Andere Wehwechen, die ich in Frankfurt noch hatte, sind damit voellig weg. Das hat auch was fuer sich. Grins
Es passiert heute nich zu viel.
Ich finde es spannend, wie sich von Tag zu Tag die Landschaft veraendert, der Sand eine andere Farbe bekommt, die Vegetation anders wird usw.
Vor 2 Tagen noch hat alles ausgesehen, als wenn Du durch den Odenwald oder Schwarzwald gehst. Heute sieht es schon ziemlich spanisch aus.
Seht selbst

Wir gehen heute ein Stueck Weg, der wohl schon ziemlich alt sein muss. Aelter noch als manches Pflaster. Beeindruckend, was die frueher schon alles gebaut und gemacht haben.
Ich bin richtig froh, heute nicht alleine laufen zu muessen. Gegen 14.30 Uhr kommen wir dann, beide ziemlich fertig, in Estella an. Durch Zufall (nein, es gibt keinen Zufall - es hat alles einen hoeheren Sinn) Finden wir eine kirchliche Herberge. Total nett und sauber. Das sollte auch wieder so sein.
Nun ja, jetzt sitze ich schon fast 2 Stunden an meinem Bericht fuer die letzten beiden Tage und das Nachtragen der Bilder. Nein, das ist kein Stress. Ich mache es gerne fuer Euch.
Jetzt habe ich aber trotzdem keine Lust mehr. Gehen gleich Essen. Habe mal wieder Hunger :-))
Die Fuesse sind auch schon wieder ganz angenehm und die Schulter tut auch schon nicht mehr weh.
Morgen kommt der vorerst letzte groessere Anstieg (glaube ich). Auch den schaffen wir.
Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.
Buon Camino
Thomas

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18.04.09 Larrasoana nach Uterga
raffaelo3, 19:37h
Yippieh , hier bin ich wieder.
Heute habe ich mal wieder ein richtiges Internetcafe gefunden, wo man auch Bilder hochladen kann. Bitte schaut Euch die letzten Beitraege einfach noch einmal an, die Bilder habe ich immer vorangestellt....viel Spass damit.
Ich freue mich sehr ueber Eure Beitraege und Eure Teilnahme. Werde zusehen, dass ich Euch immer auf dem Laufenden halten kann.
So, und jetzt zurueck zum Weg.
Ich habe in der letzten Nacht zum ersten mal so richtig gut geschlafen. Obwohl in der, etwas heruntergekommenen, Herberge ziemlich viel Schnarchsaal angesagt war (und das bei nur 14 Personen im Zimmer).
Ich habe gestern Abend neue nette Pilger getroffen und wir haben ziemlich lange gequatscht (Ja Wolfgang ich weiss, ich sollte eigentlich Schweigend laufen....das geht halt nicht so gut...grins).
Interessante Gespraeche, die aber nichts fuer hier sind aetsch! :-)))
Morgends war es ziemlich kalt. Als wir los sind, war noch rauhreif auf den Wiesen aber der Himmel war wolkenfrei und der Mond stand als Sichel noch am Himmel. Beeindruckend. Es war wunderschoen, alleine die Ruhe am Morgen (ab 7.30 Uhr) zu geniessen. Ja, es macht mir nichts aus, um 6 Uhr oder um 6.30 Uhr aufzustehen. Es ist ja auch so, dass wir bereits um 22 Uhr im Bett sind (freiwillig und hundemuede).
Heute Laufe ich fuer mich. Fuer mich ganz alleine.
Ich widme jeden Tag jemand anderen, fuer den ich im Gedenken oder auch in Gedanken laufe. Es steht aber auch geschrieben, Liebe deine Naechsten, wie Dich selbst. Also bin ich heute dran.
Ich will heute auch meine Ruhe haben. Die Marathon Maenner sind nicht da, somit laufe ich alleine. Toll.
Das Wetter wird immer besser. Es geht heute noch einmal durch Pamplona. Ich besuche noch einmal die Casa Paderborn, gehe dann aber weiter. Treffe einen Schweizer, der schon seit mitte Februar von -ich glaube Genf- unterwegs ist. OHNE GELD. Imposant. Es gibt eben diese und diese Pilger.
Ich treffe dauernd einen Spanier, der heute, so glaube ich, absolut gespraechsbedarf hat. Ich aber NICHT! Will heute meine Ruhe haben. 3Mal muss ich ihn abwimmeln, bis er verstanden hat, dass ich nicht reden will (siehste Wolfgang, ich kann es doch :-)).
Das Wetter wird wunderbar. Hier nun ein Bild vom Weg und dem herrlichen Sonnenschein. Einfach ein Eindruck...den ich Euch gerne gegeben haette, aber blogger bloggt das Bild...dafuer gleich noch ein anderes...
Es geht gut voran, so dass ich um ca. 12 Uhr am eigentlichen Tagesziel angelangt bin. Ich mache eine Siesta und beschliesse einfach, mein Tagesziel zu veraendern. Der Weg ist das Ziel und ich bin absolut frei in meinen Entscheidungen.
So mach ich mich auf den Weg Richtung Uterga. Hierzu muss man noch einmal eine kleine Erhebung von ca. 800 Metern, den Alto de Perdon,ueberqueren.
Na, heute hab ich es aber auch noetig. Ich gebs mir total. Die Fuesse und die Schultern sind auch in Ordnung. Also los. Es ist wunderbar. Die Wolken haben ganz tolle Formen und ich bin guter Dinge.
Auf dem kleinen Berg ist auch ein Denkmal. Ich habe es mir natuerlich nicht nehmen lassen, so ganz Pilger gemaess...ein Foto mit mir drauf (quasi als Beweis!!)

Und der Abstieg macht mich dann fertig. Ich bin wirklich froh, als ich in der Alberge angekommen bin. Das ist heute Luxus pur. Sie ist Privat, aber das Bad und der Raum (nur 12 Pilger!!!) sind klasse. Es ist eher eine Zwischenstation und kein Hauptpunkt, also nicht Etappengemaess (oder wie man auch immer sagt). Es ist gemuetlich. Spaeter kommt noch ein Oesterreicher, den ich schon mal getroffen habe. MIt dem nehme ich dann auch mein Pilgermenue ein.
Ja Anne, das Essen ist hier nicht homoeopathisch und all zu gesund. Ich brauche aber auch im wesentlichen die Kraft aus dem Essen!! Ich habe kein schlechtes Gewissen und lasse es mir einfach schmecken! .,..und heute dazu noch ein Bierchen. Lecker...
Es geht dann wieder um 22 Uhr ins Bett. Schluss! Aus
! Fertig!
Ein guter Tag war es. Das waren heute 33 Kilometer.
So, und jetzt gleich der Eintrag vom Sonntag...bleibt einfach dran
Heute habe ich mal wieder ein richtiges Internetcafe gefunden, wo man auch Bilder hochladen kann. Bitte schaut Euch die letzten Beitraege einfach noch einmal an, die Bilder habe ich immer vorangestellt....viel Spass damit.
Ich freue mich sehr ueber Eure Beitraege und Eure Teilnahme. Werde zusehen, dass ich Euch immer auf dem Laufenden halten kann.
So, und jetzt zurueck zum Weg.
Ich habe in der letzten Nacht zum ersten mal so richtig gut geschlafen. Obwohl in der, etwas heruntergekommenen, Herberge ziemlich viel Schnarchsaal angesagt war (und das bei nur 14 Personen im Zimmer).
Ich habe gestern Abend neue nette Pilger getroffen und wir haben ziemlich lange gequatscht (Ja Wolfgang ich weiss, ich sollte eigentlich Schweigend laufen....das geht halt nicht so gut...grins).
Interessante Gespraeche, die aber nichts fuer hier sind aetsch! :-)))
Morgends war es ziemlich kalt. Als wir los sind, war noch rauhreif auf den Wiesen aber der Himmel war wolkenfrei und der Mond stand als Sichel noch am Himmel. Beeindruckend. Es war wunderschoen, alleine die Ruhe am Morgen (ab 7.30 Uhr) zu geniessen. Ja, es macht mir nichts aus, um 6 Uhr oder um 6.30 Uhr aufzustehen. Es ist ja auch so, dass wir bereits um 22 Uhr im Bett sind (freiwillig und hundemuede).
Heute Laufe ich fuer mich. Fuer mich ganz alleine.
Ich widme jeden Tag jemand anderen, fuer den ich im Gedenken oder auch in Gedanken laufe. Es steht aber auch geschrieben, Liebe deine Naechsten, wie Dich selbst. Also bin ich heute dran.
Ich will heute auch meine Ruhe haben. Die Marathon Maenner sind nicht da, somit laufe ich alleine. Toll.
Das Wetter wird immer besser. Es geht heute noch einmal durch Pamplona. Ich besuche noch einmal die Casa Paderborn, gehe dann aber weiter. Treffe einen Schweizer, der schon seit mitte Februar von -ich glaube Genf- unterwegs ist. OHNE GELD. Imposant. Es gibt eben diese und diese Pilger.
Ich treffe dauernd einen Spanier, der heute, so glaube ich, absolut gespraechsbedarf hat. Ich aber NICHT! Will heute meine Ruhe haben. 3Mal muss ich ihn abwimmeln, bis er verstanden hat, dass ich nicht reden will (siehste Wolfgang, ich kann es doch :-)).
Das Wetter wird wunderbar. Hier nun ein Bild vom Weg und dem herrlichen Sonnenschein. Einfach ein Eindruck...den ich Euch gerne gegeben haette, aber blogger bloggt das Bild...dafuer gleich noch ein anderes...
Es geht gut voran, so dass ich um ca. 12 Uhr am eigentlichen Tagesziel angelangt bin. Ich mache eine Siesta und beschliesse einfach, mein Tagesziel zu veraendern. Der Weg ist das Ziel und ich bin absolut frei in meinen Entscheidungen.
So mach ich mich auf den Weg Richtung Uterga. Hierzu muss man noch einmal eine kleine Erhebung von ca. 800 Metern, den Alto de Perdon,ueberqueren.
Na, heute hab ich es aber auch noetig. Ich gebs mir total. Die Fuesse und die Schultern sind auch in Ordnung. Also los. Es ist wunderbar. Die Wolken haben ganz tolle Formen und ich bin guter Dinge.
Auf dem kleinen Berg ist auch ein Denkmal. Ich habe es mir natuerlich nicht nehmen lassen, so ganz Pilger gemaess...ein Foto mit mir drauf (quasi als Beweis!!)

Und der Abstieg macht mich dann fertig. Ich bin wirklich froh, als ich in der Alberge angekommen bin. Das ist heute Luxus pur. Sie ist Privat, aber das Bad und der Raum (nur 12 Pilger!!!) sind klasse. Es ist eher eine Zwischenstation und kein Hauptpunkt, also nicht Etappengemaess (oder wie man auch immer sagt). Es ist gemuetlich. Spaeter kommt noch ein Oesterreicher, den ich schon mal getroffen habe. MIt dem nehme ich dann auch mein Pilgermenue ein.
Ja Anne, das Essen ist hier nicht homoeopathisch und all zu gesund. Ich brauche aber auch im wesentlichen die Kraft aus dem Essen!! Ich habe kein schlechtes Gewissen und lasse es mir einfach schmecken! .,..und heute dazu noch ein Bierchen. Lecker...
Es geht dann wieder um 22 Uhr ins Bett. Schluss! Aus
! Fertig!
Ein guter Tag war es. Das waren heute 33 Kilometer.
So, und jetzt gleich der Eintrag vom Sonntag...bleibt einfach dran
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Freitag, 17. April 2009
Roncesvalles auf durch den Matsch nach Larrasoana
raffaelo3, 18:19h
Hiermit reiche ich Euch Ein Bild des Schlafsaales oder Schnarchsaales in Roncesvalles nach. Ich fands, auch jetzt Tage danach, beeindruckend!

...beeindruckend sahen auch die Schuhe am Ende des Ganges durch den Matsch aus....kicher
(und ich kann Euch sagen, ich habe sie bereits gesaeubert..fast umsonst..)

Auch heute kann ich Euch wieder ein bisschen von den Abenteuern auf dem Jakobsweg berichten.
Die heutige Etappe hatte ca 25 KM (gestern waren es immerhin auch 27)
Zunaechst einmal von vorne. Gestern abend haben wir dann noch ein zuenftiges Pilgermenue zu uns genommen und anschliessend gings direkt ab ins Bett. Lustig bei 120 Menschen in einem grossem Schlafsaal (oder auch Schnarchsaal genannt). Ich habe mir vorsorglich mal ein paar Oropax gleich ins Hoerorgan gesteckt.
Leider habe ich derzeit immer noch keine Moeglichkeit, Euch mit Bildern zu versorgen. Wuerde Euch gerne mal ein paar Eindruecke zukommen lassen. Hoffe, dass ich aber in den naechsten Tagen mal wieder in einem ordentlichen Internetcafe vorbei komme. So lange Texte ich Euch einfach ein bisschen zu(das kann ich grins)
Wie ihr seht, bin ich auch heute noch am Lachen. Fuer die Schadenfreudenfraktion kann ich auch heute nichts tun. Die Fuesse waren heute morgen wieder absolut fit. Kein Problem. Gestern hat die Schulter ein bisschen gezickt. Ist aber auch schon wieder gut.
Nun also wieder zurueck zum Weg.
Die Nacht war, dank Ohrstoepsel, o.k.
Allerdings fingen die ersten Pilger schon um 5.30 Uhr an, mit Taschenlampen in ihrem Zeug rumzukramen. Das nervte Total. Um 6.30 Uhr ging dann das Licht an. Und schon dachte man, man sei auf einem Rennen. Alle fingen zu geschaeftig an zu kramen. Ich hatte den Eindruck, es gaebe etwas zu gewinnen. Draussen war es noch dunkel, es regnete leicht und kalt war es auch noch. Immerhin waren wir noch ziemlich in der Hoehe auf ca. 950 Meter.
Ich habe mich nicht anstecken lassen. Gemuetlich noch einen Tee getrunken und bin dann so gegen 7.30 Uhr los.
Ich weigerte mich, meinen Regenumhang umzuhaengen. Immerhin hat es nur ein bisschen getroeppelt ;-)
Aber kleinvieh gibt bekanntlich auch Mist. So wurde ich doch ein bisschen nass. Nach kurzer Zeit gab es aber schon wieder eine Einkehr zum Fruehstueck. Klar, ohne Mampf kein Kampf - oder Anne? ;-)
Nach dem Fruehstueck habe ich dann mein tolles, neuerworbenes Teil angezogen. Und schwupps, es hoerte auf zu regnen. Genial.
So ging es heute fast ausschliesslich durch Waelder und kleine Pfade. Alles voll Matsch!!! Na toll. Da siehst Du innerhalb kuerzester Zeit aus, wie Sau. Macht aber nichts, die sehen ja alle so aus. Irgendwann trittst Du einfach hin, wo es passt, egal ob Nass oder Trocken.
Es ging auch wieder ein bisschen bergauf und bergab, aber es war nicht ganz so schlimm.
Ich habe schoen die Landschaft geniessen koennen. Ich bin mit meinen Beiden Pilger-Renn und Wanderbruedern aus Brasilien und Spanien wieder unterwegs.
Ab morgen werde ich das Tempo mal ein bisschen drosseln. Bin doch nicht auf dem Santiago-Marathon.
Der Brasilianer macht heute ohnehin frueher Einkehr und der spanische Pilger laeuft noch 12 Kilometer.
Da mache ich heute nicht mehr mit. In Larassoana sind auch ein paar deutschsprachige, so dass ich auch hier bleibe. Habe doch Zeit.
Bin auch gut angekommen. Nach Ueberpruefung meiner Fuesse: immer noch keine Blasen. Aetsch!!!
Lediglich die Knochen stoehnen (nicht schreien!!!) ein bisschen.
Es macht noch richtig Spass. Die Temperaturen werden auch ein bisschen angenehmer und wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, scheint die Sonne. :-))
Bezueglich unserer Pyreneenbesteigung von gestern habe ich heute erfahren, dass die letzten Pilger dann wohl doch den Wetterumschwung erleben durften und wohl welche wieder runtergeholt wurden.
Ich sage nur: Der Herr ist mein Hirte! Er hat mich geleitet, so wie ich es mir von ihm gewuenscht habe.
Das ist einfach genial!
Ich hoere jetzt auf zu sabbeln.
Irgendwann wenn ich mal nicht mehr so viel von den Etappen berichte, werde ich mich mal ein bisschen ueber die verschiedenen Pilger auslassen. Das ist schon eine spezielle Truppe. Vermutlich gehoer ich auch schon dazu.
Bin ja auch was spezielles, oder? ;-)
Ich hoffe, es geht Euch in good old germany gut.
Danke auch fuer die Eintraege. Freue mich darueber.
buon camino
Thomas

...beeindruckend sahen auch die Schuhe am Ende des Ganges durch den Matsch aus....kicher
(und ich kann Euch sagen, ich habe sie bereits gesaeubert..fast umsonst..)

Auch heute kann ich Euch wieder ein bisschen von den Abenteuern auf dem Jakobsweg berichten.
Die heutige Etappe hatte ca 25 KM (gestern waren es immerhin auch 27)
Zunaechst einmal von vorne. Gestern abend haben wir dann noch ein zuenftiges Pilgermenue zu uns genommen und anschliessend gings direkt ab ins Bett. Lustig bei 120 Menschen in einem grossem Schlafsaal (oder auch Schnarchsaal genannt). Ich habe mir vorsorglich mal ein paar Oropax gleich ins Hoerorgan gesteckt.
Leider habe ich derzeit immer noch keine Moeglichkeit, Euch mit Bildern zu versorgen. Wuerde Euch gerne mal ein paar Eindruecke zukommen lassen. Hoffe, dass ich aber in den naechsten Tagen mal wieder in einem ordentlichen Internetcafe vorbei komme. So lange Texte ich Euch einfach ein bisschen zu(das kann ich grins)
Wie ihr seht, bin ich auch heute noch am Lachen. Fuer die Schadenfreudenfraktion kann ich auch heute nichts tun. Die Fuesse waren heute morgen wieder absolut fit. Kein Problem. Gestern hat die Schulter ein bisschen gezickt. Ist aber auch schon wieder gut.
Nun also wieder zurueck zum Weg.
Die Nacht war, dank Ohrstoepsel, o.k.
Allerdings fingen die ersten Pilger schon um 5.30 Uhr an, mit Taschenlampen in ihrem Zeug rumzukramen. Das nervte Total. Um 6.30 Uhr ging dann das Licht an. Und schon dachte man, man sei auf einem Rennen. Alle fingen zu geschaeftig an zu kramen. Ich hatte den Eindruck, es gaebe etwas zu gewinnen. Draussen war es noch dunkel, es regnete leicht und kalt war es auch noch. Immerhin waren wir noch ziemlich in der Hoehe auf ca. 950 Meter.
Ich habe mich nicht anstecken lassen. Gemuetlich noch einen Tee getrunken und bin dann so gegen 7.30 Uhr los.
Ich weigerte mich, meinen Regenumhang umzuhaengen. Immerhin hat es nur ein bisschen getroeppelt ;-)
Aber kleinvieh gibt bekanntlich auch Mist. So wurde ich doch ein bisschen nass. Nach kurzer Zeit gab es aber schon wieder eine Einkehr zum Fruehstueck. Klar, ohne Mampf kein Kampf - oder Anne? ;-)
Nach dem Fruehstueck habe ich dann mein tolles, neuerworbenes Teil angezogen. Und schwupps, es hoerte auf zu regnen. Genial.
So ging es heute fast ausschliesslich durch Waelder und kleine Pfade. Alles voll Matsch!!! Na toll. Da siehst Du innerhalb kuerzester Zeit aus, wie Sau. Macht aber nichts, die sehen ja alle so aus. Irgendwann trittst Du einfach hin, wo es passt, egal ob Nass oder Trocken.
Es ging auch wieder ein bisschen bergauf und bergab, aber es war nicht ganz so schlimm.
Ich habe schoen die Landschaft geniessen koennen. Ich bin mit meinen Beiden Pilger-Renn und Wanderbruedern aus Brasilien und Spanien wieder unterwegs.
Ab morgen werde ich das Tempo mal ein bisschen drosseln. Bin doch nicht auf dem Santiago-Marathon.
Der Brasilianer macht heute ohnehin frueher Einkehr und der spanische Pilger laeuft noch 12 Kilometer.
Da mache ich heute nicht mehr mit. In Larassoana sind auch ein paar deutschsprachige, so dass ich auch hier bleibe. Habe doch Zeit.
Bin auch gut angekommen. Nach Ueberpruefung meiner Fuesse: immer noch keine Blasen. Aetsch!!!
Lediglich die Knochen stoehnen (nicht schreien!!!) ein bisschen.
Es macht noch richtig Spass. Die Temperaturen werden auch ein bisschen angenehmer und wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, scheint die Sonne. :-))
Bezueglich unserer Pyreneenbesteigung von gestern habe ich heute erfahren, dass die letzten Pilger dann wohl doch den Wetterumschwung erleben durften und wohl welche wieder runtergeholt wurden.
Ich sage nur: Der Herr ist mein Hirte! Er hat mich geleitet, so wie ich es mir von ihm gewuenscht habe.
Das ist einfach genial!
Ich hoere jetzt auf zu sabbeln.
Irgendwann wenn ich mal nicht mehr so viel von den Etappen berichte, werde ich mich mal ein bisschen ueber die verschiedenen Pilger auslassen. Das ist schon eine spezielle Truppe. Vermutlich gehoer ich auch schon dazu.
Bin ja auch was spezielles, oder? ;-)
Ich hoffe, es geht Euch in good old germany gut.
Danke auch fuer die Eintraege. Freue mich darueber.
buon camino
Thomas
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Donnerstag, 16. April 2009
St. Jean Pied de Port...oder "Der Berg ruft" Das Pilger beginnt
raffaelo3, 18:11h
Mein Weg faengt an. Dieses Bild habe ich kurz nach St. Jean Pied de Port aufgenommen.
Der Weg faengt an. Ich sehe -wie auf dem Bild- das Ende des Weges nicht. Aber ein Baum faengt an zu bluehen...man sieht auch, dass es im Hintergrund Landschaftlich weiter geht....ich finde, eine gute Impression fuer den Anfang meines Weges!

Ja, dieses Bild entstand auf den Pyreneen... :-))

Diese Madonna steht mitten in den Bergen. Ja, ich war da!!!

Ab hier sind es noch 765 KM bis Santiago de Compostela (steht auf der Tafel). Ja es war Schnee und ich wollte einfach zeigen, dass ich dort oben war!

Ein letzter Blick zurueck auf dem hoechsten Punkt der Pzreneen...der Blick zurueck ist erlaubt, aber der Weg geht in die andere Richtung!

Gestern Abend bin ich dann in St. Jean Pied de Port angekommen.
Im Pilgerbuero hat man mir gesagt, ich koenne nicht ueber den Pass, also die Route Napoleon, nehmen und muesste die Ausweichstrecke ueber die Strasse nehmen. Ich bin ein bisschen geknickt. Es ist halt wohl noch Schnee oben und man hat mir gesagt, letzte Woche sei jemand oben ums Leben gekommen (jetzt kann ich es Euch ja sagen). Ich also in mein Refugio. Ui, die Alte dort -es war ein privates Refugio- ist wohl ein bisschen durchgeknallt. Grins. Macht aber nichts. Habe gut geschlafen. Heute Morgen um 7 Uhr raus aus dem Schlafsack und die erste Etappe wartet auf mich. Vorsichtshalber schaue ich noch einmal im Pilgerbuero vorbei. Das hat sich bezahlt gemacht. Heute morgen wurde Entwarnung gegeben. Man darf wieder ueber den Pass. Yippieh. Sie haben allerdings gesagt, man solle gleich los gehen, da nachmittags das Wetter schlechter werden koennte.
Also mache ich mich direkt um 8 Uhr auf den Weg. Ich kann Euch sagen, ich habe es nicht bereut. Die Etappe ist wirklich ein bisschen hart. Ein toller (und schwerer) Aufstieg. Natuerlich habe ich mich gleich nach einer Stunde verlaufen, wurde aber von einem netten Pilger zurueckgepfiffen. Danke Tiago (aus Brasilien).
Mittlerweile sind wir zu 4. Die Jungs haben ein gutes Tempo. Doch ich moechte mich in den Puyreneen nicht noch einmal verlaufen, so schliesse ich mich ihnen an. Die Sonne scheint, die Sicht ist wunderbar, einzig der starke Wind ist ein bisschen unangenehm. Aber die gute und weite Sicht, das tolle Panorama entschaedigt dafuer.
Leider kann ich heute keine Bilder hochladen, da dieser PC im Refugio in Roncesvalles steht und ich kein USB-Geraet anschliessen kann. Ich hoffe, dass ich das nachholen kann.
Jedenfalls kommen wir gut voran. Je hoeher, um so schoener. Allerdings ist es auch ein bisschen kuehl da oben. Von duenner Luft bekomme ich nichts mit.
Ich geniesse das Panorama in vollen zuegen.
Ganz oben ist dann auch in der Tat noch Schnee. Wir muessen ein ganzes Stueck durch den Schnee. Das ist ziemlich anstrengend. Aber ich bin total happy. Das macht total Spass und ich kann auch, als wir schon einige Stunden unterwegs sind, noch lachen.
Fuer die Fraktion der Schadenfreudigen: Ja, gegen Mittag haben mir die Fuesse weh getan ;-)
Und beim Abstieg habe ich mich auch sanft auf meinen Rucksack (nicht den Allerwertesten) gelegt. Somit war es ein leichter Fall. Aetsch
Wir sind dann nach 5 Stunden und 30 MInuten in Roncesvalles gut angekommen. Auf die letzten Meter hat es dann zu graupeln angefangen. Ich habe aber das Regencape nicht mehr rausgeholt.
Ich bin total happy aber auch total kaputt. Das REfugio ist eine alte Kapelle, so sieht sie zumindest aus, mit 120 Betten. Das wird lustig heute Nacht. Habe wenigstens Oropax dabei. :-)
So, das war Tag 1. meines Weges.
Mir geht es bestens und ich kann nur sagen: Es ist zu schaffen und der Hape Kerkeling soll nicht so rumjammern. Es ist wohl anstrengend aber ich finde er uebertreibt ein bisschen.
Buon Camino
bis bald
Thomas
Der Weg faengt an. Ich sehe -wie auf dem Bild- das Ende des Weges nicht. Aber ein Baum faengt an zu bluehen...man sieht auch, dass es im Hintergrund Landschaftlich weiter geht....ich finde, eine gute Impression fuer den Anfang meines Weges!

Ja, dieses Bild entstand auf den Pyreneen... :-))

Diese Madonna steht mitten in den Bergen. Ja, ich war da!!!

Ab hier sind es noch 765 KM bis Santiago de Compostela (steht auf der Tafel). Ja es war Schnee und ich wollte einfach zeigen, dass ich dort oben war!

Ein letzter Blick zurueck auf dem hoechsten Punkt der Pzreneen...der Blick zurueck ist erlaubt, aber der Weg geht in die andere Richtung!

Gestern Abend bin ich dann in St. Jean Pied de Port angekommen.
Im Pilgerbuero hat man mir gesagt, ich koenne nicht ueber den Pass, also die Route Napoleon, nehmen und muesste die Ausweichstrecke ueber die Strasse nehmen. Ich bin ein bisschen geknickt. Es ist halt wohl noch Schnee oben und man hat mir gesagt, letzte Woche sei jemand oben ums Leben gekommen (jetzt kann ich es Euch ja sagen). Ich also in mein Refugio. Ui, die Alte dort -es war ein privates Refugio- ist wohl ein bisschen durchgeknallt. Grins. Macht aber nichts. Habe gut geschlafen. Heute Morgen um 7 Uhr raus aus dem Schlafsack und die erste Etappe wartet auf mich. Vorsichtshalber schaue ich noch einmal im Pilgerbuero vorbei. Das hat sich bezahlt gemacht. Heute morgen wurde Entwarnung gegeben. Man darf wieder ueber den Pass. Yippieh. Sie haben allerdings gesagt, man solle gleich los gehen, da nachmittags das Wetter schlechter werden koennte.
Also mache ich mich direkt um 8 Uhr auf den Weg. Ich kann Euch sagen, ich habe es nicht bereut. Die Etappe ist wirklich ein bisschen hart. Ein toller (und schwerer) Aufstieg. Natuerlich habe ich mich gleich nach einer Stunde verlaufen, wurde aber von einem netten Pilger zurueckgepfiffen. Danke Tiago (aus Brasilien).
Mittlerweile sind wir zu 4. Die Jungs haben ein gutes Tempo. Doch ich moechte mich in den Puyreneen nicht noch einmal verlaufen, so schliesse ich mich ihnen an. Die Sonne scheint, die Sicht ist wunderbar, einzig der starke Wind ist ein bisschen unangenehm. Aber die gute und weite Sicht, das tolle Panorama entschaedigt dafuer.
Leider kann ich heute keine Bilder hochladen, da dieser PC im Refugio in Roncesvalles steht und ich kein USB-Geraet anschliessen kann. Ich hoffe, dass ich das nachholen kann.
Jedenfalls kommen wir gut voran. Je hoeher, um so schoener. Allerdings ist es auch ein bisschen kuehl da oben. Von duenner Luft bekomme ich nichts mit.
Ich geniesse das Panorama in vollen zuegen.
Ganz oben ist dann auch in der Tat noch Schnee. Wir muessen ein ganzes Stueck durch den Schnee. Das ist ziemlich anstrengend. Aber ich bin total happy. Das macht total Spass und ich kann auch, als wir schon einige Stunden unterwegs sind, noch lachen.
Fuer die Fraktion der Schadenfreudigen: Ja, gegen Mittag haben mir die Fuesse weh getan ;-)
Und beim Abstieg habe ich mich auch sanft auf meinen Rucksack (nicht den Allerwertesten) gelegt. Somit war es ein leichter Fall. Aetsch
Wir sind dann nach 5 Stunden und 30 MInuten in Roncesvalles gut angekommen. Auf die letzten Meter hat es dann zu graupeln angefangen. Ich habe aber das Regencape nicht mehr rausgeholt.
Ich bin total happy aber auch total kaputt. Das REfugio ist eine alte Kapelle, so sieht sie zumindest aus, mit 120 Betten. Das wird lustig heute Nacht. Habe wenigstens Oropax dabei. :-)
So, das war Tag 1. meines Weges.
Mir geht es bestens und ich kann nur sagen: Es ist zu schaffen und der Hape Kerkeling soll nicht so rumjammern. Es ist wohl anstrengend aber ich finde er uebertreibt ein bisschen.
Buon Camino
bis bald
Thomas
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